Naturlehrpfad zum Rockenstuhl

Der Berg Rockenstuhl (529 m) liegt zwischen dem Ulster- und Geisatal. Bedingt durch den aufgesetzten Basaltkegel und seine geographische Lage ist er ein Wahrzeichen des Geisaer Amtes. Auf dem geschichtsträchtigen Rockenstuhl befindet sich eine Schutzhütte und in der Reste der Begrenzungsanlge der ehemaligen Burganlage. Der historische Lehrpfad Geisa-Rockenstuhl bietet dazu geschichtliche Informationen.

Im Hoch- und Spätmittelalter hatte der Rockenstuhl für das ehemalige Amt Geisa eine große Bedeutung. Bereits im 12. Jahrhundert wurde durch das Kloster Fulda eine Burg auf dem Berg errichtet und als Lehen an die späteren Herren von Rockenstuhl vergeben. Der Rockenstuhl hatte große strategische Bedeutung. Die Burg war ab 1327 Mittelpunkt und Sitz des fuldischen Amtes Rockenstuhl. In der Renaissancezeit nutzten die Fürstäbte von Fulda den Rockenstuhl als einen ihrer Jagdsitze. Im Bauernkrieg und in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges suchten die Bewohner der umliegenden Dörfer Schutz hinter den Mauern der Burg. Die Gebäude sollen 1699 durch Brand oder Blitzschlag zerstört worden sein, von der Ruine blieben nur geringe Mauerreste vor Ort erhalten. Nachdem der Berg über Jahrzehnte unzugänglich im grenznahen Sperrgebiet lag, kann er heute wieder auf verschiedenen Wanderwegen erreicht werden. Der Historische Lehrpfad Rockenstuhl ist 11 Kilometer lang und führt als Rundwanderweg von Geisa über Schleid auf den Rockenstuhl und zurück.

Naturerlebnis Rhön Lehrpfade

Naturlehrpfad zum Rockenstuhl

Standortadresse:

Kontaktdaten:

Stadt Geisa
Marktplatz 27
36419 Geisa
Telefon: 036967/69115
E-Mail: info@geisa.de

Angebot erstellt durch:

Rhönforum e. V.

Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete.

Name des Projektes: Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten mit regionalen Themen
Leitfaden für Gästeführer, Gastgeber und touristische Anbieter
Projektzeitraum: 2016