Social Media in den Hochwassergebieten

Menschen vernetzen sich in den Flutgebieten über Facebook,
Twitter & Co: Sie bieten Schlafplätze, trockene Kleidung und Sandsäcke- die
Social-Media-Kanäle mustern sich zu digitalen Helfern.

Braucht in Passau noch jemand Gummistiefel? Menschen, die
ihre Erdgeschosswohnungen und Keller von Matsch und Schlamm befreien, bekommen
sie kostenlos. Solange der Vorrat reicht, verteilt sie ein ortsansässiger
Sportausstatter gratis. Auch der Werkzeugmacher Reidl hilft: Die Firma spendet
zwei Tage langAufräumpakete am
Busbahnhof: Eimer, Besen, Schaufel und Wasserschieber inklusive.

Das Hilfsangebot ist so überwältigend wie auch das Chaos,
welches das Hochwasser hinterlassen hat. Die Pegelstände in den Städten an
Donau und Inn sinken zwar, doch oft stehen die Einwohner vor den durchweichten
Trümmern ihrer Existenz- und bekommen Unterstützung aus der digitalen Welt: Die
Social-Media-Kanäle Facebook und Twitter sind zu Helfer-Plattformen mutiert.
Übernachtungsmöglichkeiten, trockene Kleidung oder helfende Hände- die
Solidarität mit den Hochwasseropfern ist gewaltig. Wer Unterstützung braucht
oder helfen will, findet auf Facebook und Twitter Sammelstellen und
Spendennummern. Nach ihrem Aufstieg im Arabischen Frühling, als Facebook und
Twitter dabei halfen, den Aufstand gegen nordafrikanische Diktatoren wie ein
Lauffeuer im Internet zu verbreiten, zeigen nun die sozialen Netzwerke einmal
mehr, dass sie viel mehr als oberflächlicher Zeitvertreib und
Selbstdarstellungsfläche sind.....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com

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News-Datum: 18.06.2013

News erstellt von:

takeWeb21 UG