In der Bankenbranche gibt es Bewegung
Die Verbraucher werden selbstbewusst: Sie fordern im
Internet sowohl Offenheit als auch Transparenz. Lothar Lochmaier über die Bank
2.0 und Gespräche auf gleicher Augenhöhe.
Die Eingangsthese wird gleich auf den Punkt gebracht: Die
Bankenbranche steht vor einem gravierenden Umbruch. Dieser stellt die bisher
fast ausschließlich provisionsorientierte Vertriebsstruktur in Frage. Durch soziale
Netzwerke wie Facebook & Co. wird der Wandel beschleunigt.
Sie verdeutlichen einerseits den massiven Vertrauensverlust
in der Finanzindustrie. Gut informierte Verbraucher stellen des Weiteren im
Netz nicht nur das bisherige Geschäftsgebaren in Frage. Durch die Kunden werden
auch transparente Produkte und mehr aktive Beteiligung gefordert.
„Offene“ Banken können einerseits davon profitieren,
andererseits stellt sich die Frage nach dem richtigen Weg zur Umsetzung einer
konsistenten Social Media-Strategie in der Finanzkommunikation. Der Clou
besteht nicht nur in der Frage, in welcher Weise die sozialen Medien in
Verbindung mit einer intelligenten Analyse der Geschäftsprozesse dazu beitragen
können, die Transparenz und Beteiligung der Crowds zu befördern.
Natürlich wird der Plattformbetreiber die Bonität prüfen, er
wird auch ein Auge darauf haben, welche Vorhaben aussichtsreich sind. Aber das
hierarchische Unternehmen rückt in den Hintergrund und lässt den Teilnehmern
stattdessen mehr Spielraum. Dieses Vorhaben ist in der Praxis gleichwohl nicht
leicht umzusetzen und auch auf jeden Fall nicht mit Werkzeugen von der Stange
zu lösen. Aber der Markt wird es schon richten, denn Märkte sind Menschen und
diese führen offene Gespräche. ....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



