Die neuen EU-Regeln sollen mehr Datenschutz in Social Media bringen

Der Europäische Datenschutztag im Januar 2013 soll bei

Bürgern und Unternehmen das Bewusstsein für den Schutz ihrer Daten schärfen.

Nach Ansicht der Datenschützer besteht gerade im Bereich Social Media

dringender Handlungsbedarf. Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung- EU-DSGVO-

soll diese Lücken schließen. Anhand einiger Beispiele informiert die Redaktion

von anwalt.de, wie der Datenschutzfür europäische User verbessert werden soll.

Einhaltung der

EU-Regeln

Die größten Social-Media-Firmen sind bisher nicht

verpflichtet, sich an die europäischen Regeln zu halten, wenn sie ihren

Hauptsitz nicht in der EU haben. Nach dem Willen der Datenschützer soll sich

das jedoch mit den neuen Vorschriften ändern. Denn die EU-DSGVO zielt für ihre

Anwendbarkeit nicht mehr auf den Hauptsitz der Unternehmen ab, sondern auf

Personen, die in der EU ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Mit anderen

Worten: Der EU-Datenschutz soll immer dann zur Anwendung kommen wenn sich ein

Angebot an einen EU-Bürger richtet.

Einwilligung und

Auskunft

Die neue europäische Datenschutzverordnung soll darüber

hinaus erstmals festlegen, wann eine Einwilligung in die Datenweitergabe und

die Datenverarbeitung wirksam sein soll. Es wird voraussichtlich einige Hürden

geben, wenn z. B. zwischen Usern und Unternehmen eine besondere Abhängigkeit,

wie etwa der Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis besteht. Betroffene sollen

zudem nicht nur ein umfassendes Auskunftsrecht haben, sondern auch Kopien ihrer

personenbezogenen, verarbeiteten Daten vom Unternehmen erhalten. Bei

Auskunfteien kommen ebenfalls Änderungen vor: Jede natürliche Person soll das

Recht haben, nicht Ziel einer Profilbildung zu werden, die sich auf ihre

Kreditwürdigkeit, ihr Verhalten oder ihre Gesundheit auswirken kann....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com

Details

News-Datum: 04.03.2013

News erstellt von:

takeWeb21 UG