Kein Mitbestimmungsrecht mehr bei Facebook
In der Webschau berichtet Martina Schulte über die
veränderte Politik bei Facebook
Wer bis jetzt nicht
gewusst hat, dass man bei Facebook Mitbestimmungsrechte hatte, weiß es mit
deren Abschaffung jetzt.
Facebook teilte seinen Mitgliedern mit, dass die
Abstimmungskomponente beendet wird. Darüber haben sich viele gewundert, denn
wer wusste denn schon, dass man theoretisch immer wenn Facebook seine
Nutzungsregeln ändert, sein Veto hätte einlegen können. Facebook informierte
nämlich bislang nur die Mitglieder, welche die Seite „Facebook Site Governance“
abonniert hatten über geplante Änderungen.
Europe versus
Facebook
Diese Abschaffung der Mitbestimmung hat laut techcrunch.com-
die jedoch kaum anwendbar war- Max Schrems ins Rollen gebracht. Er verklagte
Facebook bereits erfolgreich auf die Herausgabe seiner Daten. Er hat bei der
letzten Abstimmung gemeinsam mit seiner Netz-Lobby-Truppe Europe versus
Facebook sehr viele Nutzer dazu gebracht, unter die Abstimmung einen
vorformulierten Protest zu posten. Aber die von Facebook geplanten Änderungen
kamen trotzdem durch, wie auf zeit.de zu lesen ist. Man will wohl so eine für
Facebook scheinbar lästige Einmischung nicht noch einmal erleben.
Die zuständige Facebook-Managerin Erin Egan macht deutlich,
dass Facebook weltweit von verschiedenen Behörden kontrolliert würde, wie auch
auf theverge.com zu lesen ist. Anstelle von Abstimmungen verspricht sie
Webcasts und dass sie in Zukunft die Kommentare sorgfältiger überprüfen wird....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



