Vom Aktionismus zur Social Media Gouvernance

Die ersten Ergebnisse der Studie „Social Media Delphi 2012“

verdeutlichen zusammengefasst, dass in der Praxis eine fortschreitende

Weiterentwicklung vom Aktionismus zur Governance stattfindet. In diesem Kontext

meint Social Media Governance alle formellen und informellen Rahmenbedingungen

für die Social- Media- Kommunikation in Organisationen. Inzwischen verfügen

55,5% der befragten Organisationen über fortgeschrittene Ordnungsrahmen und

sogar 17,8% über sehr ausgeprägte Governance- Strukturen. Bereits in früheren

Studien wurden diese strukturellen Voraussetzungen als kritische

Erfolgsfaktoren identifiziert. Ein deutlich positiver Entwicklungstrend lässt

sich im Vergleich zu den Ergebnissen aus den Vorjahresstudien erkennen. Dabei

gab es vor allem bei der Befürwortung durch das Top- Management und beim Budget

deutliche Verbesserungen. Mittlerweile sind technische Möglichkeiten für

Mitarbeiter, um auch während der Arbeitszeit auf Social Media zuzugreifen mit

76%, sowie die Unterstützung durch das Top-Management mit 69% am weitesten

verbreitet. Spezifische Kennzahlen für Social Media sind mit 23% am seltensten

vorhanden. Die Übersicht der einzelnen Dimensionen zeigt verschiedene

Handlungsmöglichkeiten auf- einige Bereiche verdienen viel mehr Aufmerksamkeit,

hier ist es am einfachsten möglich im Wettbewerb mit anderen zu punkten. Die

Ergebnisse der quantitativen Befragung im Rahmen der Studie „Social Media

Delphi 2012“ zeigen insgesamt, dass sich das Thema Social- Media- Kommunikation

stark verbreitet hat und auch die Auseinandersetzung damit vermehrt auf einer

strategischen Ebene stattfindet. Allerdings weisen einzelne Organisationstypen

dabei ganz unterschiedliche Entwicklungsdynamiken auf.

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News-Datum: 05.11.2012

News erstellt von:

takeWeb21 UG