Wie der Kaufprozess von Mobile und Social beeinflusst wird
Auf das Kaufverhalten ist der Einfluss von Social Media und
Mobile Marketing messbar. Dazu hat Epsilon neue Zahlen vorgelegt.
Immer öfter nutzen Kunden während ihrer Shopper Journey
mobile und soziale Tools. Dies geht aus der „Digital Shopping Tool Impact Study
2015“ von Epsilon hervor.
Dabei beleuchtet die Studie, wie die Kunden einkaufen,
welche Tools sie rund um ihren Einkauf benutzen und was ihre Kaufentscheidungen
beeinflusst. Über 2.800 Konsumenten wurden online befragt und mit mehr als 50
Shoppern kamen Tiefeninterviews dazu.
So haben die Social-Media-Aktivitäten der Retailer einen
größeren Einfluss auf die Käufer als ihre Websites. Laut Epsilon sind die
Social Media besonders dazu geeignet, neue Marken bzw. neue Produkte zu testen.
Und je jünger die Zielgruppe, umso besser funktioniert das. Dabei ist Facebook
am einflussreichsten, doch auch Google+ und Pinterest spielen eine wichtige
Rolle. Für die Prozesse rund um den Kauf ist Twitter insgesamt unbedeutender.
Die Kunden empfinden Shopping Apps als deutlichste
Verbesserung ihres Einkaufserlebnisses. Dabei wird eine breite Palette von
Funktionen genutzt: von Couponing über digitale Einkaufszettel bis hin zur Überprüfung,
ob ein bestimmtes Produkt auch vorrätig ist. Apps sind laut Epsilon die
wichtigste Brücke zwischen der virtuellen und der realen Shoppingwelt. Die
Befragten greifen dabei am häufigsten auf die Apps der Händler zurück, weniger
auf Apps von Herstellern oder Dritten.



