Studenten setzen bei der Praktika-Suche auf Social Media
Über zwei Drittel der Studenten in den USA nutzen soziale
Medien bei der Suche nach Praktikumsplätzen. Sie machen sich so besonders gerne
ein Bild vom potenziellen Arbeitgeber. Dies geht aus der Studie „2015 State of
College Hiring“ der Praktikums- und Jobvermittlung Looksharp hervor.
Dabei zeigt sie auch, dass sich eine klare Mehrheit der
Hochschüler für Pflichtpraktika ausspricht. Wegen des Sammelns von Erfahrungen
würden immerhin 61% auch unbezahlte Praktika annehmen. Diese sind aber bei der
späteren Jobsuche praktisch wertlos, so ein Resultat der Studie.
Soziale Medien seien für die meisten Unternehmen nach wie
vor kein wichtiges Rekrutierungswerkzeug, so Looksharp-Mitgründer Nathan
Parcells gegenüber „USA Today“. Mit den Wünschen der US-Studenten deckt sich
das jedoch nicht. Bei der Suche nach Praktika nutzen schon 68,6% Kanäle wie
Facebook und Twitter. Sie informieren sich besonders gerne über mögliche
Arbeitgeber. Parcells meint dazu:“ Die Studenten, mit denen ich rede, sagen,
dass man eher vom Unternehmen hört und eher sieht, worum es wirklich geht, wenn
man einer Firma auf Twitter folgt“. In sozialen Medien spricht knapp ein
Viertel der US-Hochschüler auch konkret über mögliche Praktika.
Praktika gehören für US-Studenten heutzutage schon fast zum
guten Ton. Der Looksharp-Studie zufolge sind sieben von zehn dafür, dass es
Pflichtpraktika gibt. Aber Gratisarbeit wollen die Hochschüler nicht unbedingt
leisten. Immerhin sind 39% der Ansicht, dass jedes Praktikum bezahlte sein
sollte. Wegen der Erfahrung würden die Übrigen interessante unbezahlte Praktika
annehmen. Fraglich scheint aber, ob das etwas bringt.........weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



