Auch im Web hängt FC Bayern Konkurrenz ab
Aus einer Studie der United Digital Group (UDG) geht hervor,
dass der FC Bayern München auch Deutscher Digitalisierungsmeister ist. In dem
Ranking der Hamburger Agentur für digitale Markenführung erzielte der
Fußball-Bundesligist 86 von 100 möglichen Punkten.
Mit 83 Punkten ist Borussia Dortmund der Bayern-Jäger Nummer
eins in der digitalen Welt. Revierrivale Schalke 04 folgt mit 71 Punkten auf
Rang drei. Zu den digitalen Absteigern gehören Mainz, Hoffenheim und Paderborn.
In der UDG-Studie standen Fragen nach dem Design des
Online-Auftritts und der User Experience, des mobilen Interfaces bis hin zum
Bestellprozess beim Online-Shop oder aber der Interaktion der Vereine mit ihren
Fans und dem Social Media Engagement im Fokus. Das Ranking ist in die vier
Hauptkategorien eCommerce, Website/UX, Social Media Engagement und –Präsenz
unterteilt.
In der Fußball-Bundesliga gibt es laut UDG auch beim Thema
Digitalisierung eine Dreiklassengesellschaft. Bei Themen wie Usability,
Utility, Design und Informationsstruktur- Punkte, welche letztlich eine gute
User Experience über alle Touchpoints hinweg gewährleisten sollen- gibt es
massive Unterschiede. Demnach haben gerade mal 22% der Erstligisten ein
modernes Responsive Web-Design (RWD). Ein Fremdwort scheint noch das Thema
Personalisierung in der Beletage des Deutschen Fußballs zu sein. Auf die
Kommunikation via Social Media-Kanäle setzen zwar alle Clubs, aber meist werden
diese oft noch als reine Push-Medien und weniger als echte Dialog-Plattformen
genutzt.



