Private Inhalte löschen?- Die App „Clear“ hilft
Damit niemand mehr wegen unangemessener Facebook-Posts und
Tweets seinen Job verliert, durchforstet die App Clear soziale Netzwerke nach
problematischen Inhalten aus der Vergangenheit.
Ein unverhältnismäßiger Wutausbruch, geistige Umnachtung
oder zwei Bier zu viel: Für Facebook-Posts oder Tweets gibt es viele
Ausgangssituationen, die im Nachhinein peinlich sind. Man denkt sich, kann man
ja am nächsten Tag wieder löschen, vergisst es dann aber leider manchmal.
Stichproben in sozialen Netzwerken von Bewerbern gehören dummerweise für viele
Personalleiter zum Auswahlverfahren. Aus diesem Grund hat der Amerikaner Ethan
Czahor die App Clear entwickelt.
Als eine Art Anstandspolizei scannt Clear vergangene Posts
auf Facebook, Twitter und Instagram. Stößt die App auf möglicherweise
problematische Begriffe, weist sie den Nutzer auf die Inhalte hin und überlässt
ihm die Entscheidung ob er sie löschen will oder nicht. Für die Durchsuchung
werden das IMB-Computersystem Watson und spezielle Algorithmen verwendet. Clear
soll kontinuierlich dazulernen und immer genauer in der Auswahl der heiklen
Posts und Tweets werden.
Die App befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase, soll
aber für Apple-Geräte bald nutzbar sein. Als nächstes ist eine Erweiterung
geplant, dank welcher auch Fotos erkannt werden sollen, die dem Nutzer zum
Verhängnis werden könnten. Czahor will auch weitere soziale Netzwerke zur
Checkliste hinzufügen.
Eine unschöne Geschichte steckt hinter der Idee zu Clear:
Ihr Macher zahlte für kontroverse Posts aus der Vergangenheit selbst den Preis.
Anfang 2015 war Czahor Mitglied im Wahlkampfteam des Republikaners Jeb Bush........weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



