Social Media: geringeres Wachstum, mehr Potenzial
Facebook ist mit mehr als einer Milliarde Nutzern die
unangefochtene Nummer eins der Social Networks. Aber Innovation geschieht
woanders.
Für junge Nutzer hat Facebook seinen Reiz verloren. Schon
seit ein bis zwei Jahren tönt es so oder so ähnlich aufgrund diverser mehr oder
weniger seriöser Studien. Und tatsächlich greifen Jugendliche bis Mitte 20
lieber auf andere Plattformen zurück- auch weil ihre Eltern oft schon längst
den blauen Riesen oder Social Media bevölkern. Gewisse Alterserscheinungen
machen sich naturgemäß nach mehr als zehn Jahren auf dem Markt bemerkbar. Der
fünfzigste FarmVille-Klon lockt niemanden mehr hinter dem Ofen vor, und auf
„Gefällt mir“ zu klicken ist ein Teil des Alltags geworden.
Der Erfolg von anderen Plattformen wie Snapchat und
Instagram zeigt, dass durchaus noch Potenzial für andere Pfade abseits des
vertrauten Posten und Kommentieren möglich ist. Facebook hat dies offenbar auch
erkannt und kauft immer mehr seiner potenziellenKonkurrenten auf. Instagram wurde bereits einverleibt und
der beliebte Messaging-Dienst WhatsApp kam für die stolze Summe von 19 Milliarden
US-Dollar danach dran. Dass Facebook durchaus beim Thema Messaging noch etwas
dazu lernen könnte, zeigte der Wirbel rund um die Entscheidung, die früher in
diversen Smartphone-Apps integrierte Chat-Funktion in eine separate App
auszulagern. Den Nutzern blieb, wie auch nach dem Erwerb von Instagram, als
Facebook wegen geänderter Nutzungsbedingungen heftig in die Kritik kam, nichts
anderes übrig, als die neue Situation murrend zu akzeptieren.
Innovation. Facebook ist aufgrund seiner Größe, aber auch
seines Erfolges etwas starr geworden. Wahre Neuerungen auf diesem Gebiet
passieren woanders.........weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



