Warum passiert das so häufig? Social Media und die Kündigung!
Man sollte sich gut überlegen, was man von zuhause
mitbringt: Die Geschmäcker sind beim Thema Schreibtischdeko genauso verschieden
wie bei der Berufskleidung. Für einen Versicherungsberater ist nicht alles
angebracht, was sich ein Art Designer in einer hippen Werbeagentur erlauben
kann. Experten raten, Auszubildende sollten vor allem bei Kundenkontakt auf
eine dezente Deko achten. Ein Bild vom Liebsten, ein Familienfoto oder vom
Haustier sind normalerweise OK.
Schweigepflicht einhalten
Im digitalen Zeitalter lauern die größten Fettnäpfchen in
den sozialen Netzwerken. Schon etliche Auszubildende kostete ein falscher Post
ihre Ausbildungsstelle, betont die Ausbildungsexpertin Steiger. Inzwischen gehe
es bei jedem dritten Schlichtungsfall zwischen Arbeitgeber und Azubi bei der
IHK Schwaben um den Umgang mit sozialen Netzwerken. Dabei ist die Beleidigung
des Chefs oder auch der Kollegen nur eines der Probleme, Interna oder
Kommentare zum Zustand des Unternehmens haben im Internet ebenso nichts zu
suchen. Häufiger Anlass einer Auseinandersetzung sind selbst private Posts, wie
etwa intime Bilder.
Der Diebstahl bleibt allerdings der häufigste
Kündigungsgrund: Eigentum des Betriebes ist und bleibt Eigentum des Betriebes.
Selbst eine Schachtel Zigaretten oder ein Parfumpröbchen können einen Azubi
bereits in Schwierigkeiten bringen- und im schlimmsten Fall sogar zur
fristlosen Kündigung führen.



