Gegen deutsche Link-Netzwerke geht Google vor

Offenbar geht Google gezielt gegen Linknetzwerke vor, die

bezahlte Blog-Posts oder Links zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung in großem

Stil verkaufen. In den vergangenen Jahren setzte der Suchmaschinenriese seinen

Suchalgorithmus darauf, dass gekaufte Links automatisch erkannt werden. Nun

zieht Google die Daumenschrauben aber noch enger an und kündigt an, gezielt

gegen einzelne Textlink-Marktplätze und deren Kunden vorzugehen. Daraufhin hat

ein französischer Anbieter seine Pforten bereits geschlossen.

Der Leiter von Googles Webspam-Abteilung, Matt Cutts,

kündigte schon vor einigen Wochen an, dass man gezielt gegen das französische

Linknetzwerk Buzzea und dessen Kunden vorgegangen sei.

Da von Google die Suchmaschinen-Rankings der Buzzea-Kunden

manuell bestraft wurden, streckte Buzzea direkt nach Cutts Ankündigung seine

Waffen und verkündete auf der eigenen Webseite, dass der Geschäftsbetrieb

eingestellt wurde. Cutts veröffentlichte danach eine weitere Twitter-Nachricht,

welche direkt an Nutzer von deutschen Textlink-Marktplätzen gerichtet war.

Also ist der genaue Name des betroffenen deutschen

Linknetzwerks noch nicht gefallen, aber die deutsche SEO-Szene analysiert

bereits, wen es getroffen haben könnte. Wer in der Vergangenheit als

Webseitenbetreiber bezahlte Textlinks oder bezahlte Blogposts verkauft oder

gekauft haben sollte, z. B. bei einem von uns getesteten Anbieter, sollte seine

diesbezüglichen Aktivitäten eventuell auf den Prüfstand stellen. Google hat in

einem Blog-Post noch einmal Infos zusammengestellt, was im Zuge von Googles

neuer manueller Kampagne gegen SEO-Spam zu beachten ist.

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News-Datum: 10.06.2014

News erstellt von:

takeWeb21 UG