Social Media von Deutschen Banken vernachlässigt
Die Zahl der internetaffinen Bankkunden wächst und schon
heute gehört jeder vierte Deutsche zur Gruppe der sogenannten „Digital
Natives“, schätzt die Unternehmensgruppe Goetzpartners. Dies ist eine
Zielgruppe, welche von vielen deutschen Banken noch vernachlässigt wird. Schon
heute wünschen sich 28% aller Bankkunden eine stärkere Präsenz ihres Instituts
in den Sozialen Netzwerken. Bisher werden teilweise die Potentiale von
Facebook, Twitter und Co. genutzt.
Die Unternehmensberater haben bei einer Online-Umfrage unter
1002 Bankkunden das Verhalten der Finanzinstitute in den Sozialen Netzwerken
untersucht. Den Auftritt ihrer Bank halten 0% aller Befragten für „sehr
professionell“, eine Ohrfeige für die Social-Media-Strategen der
Kreditinstitute.
Für neue Geschäfte ist dabei das Potential groß: Auf
Empfehlungen von Freunden und Verwandten vertrauen 43%,über die Netzwerke
würden 39% selbst Finanzprodukte empfehlen und 12% aller Kunden haben
Interesse, über Social Media Produkte zu kaufen. Burkhard Wagner, Autor der
Studie und Unternehmensberater bei Goetzpartners warnt:“ Die deutschen Banken
machen einen Fehler: Bisher sehen sie Social Media fast ausschließlich als
Informations- und Kommunikationskanal und damit nicht als Treiber einer
strategischen Veränderung ihres Geschäftsmodells.“
Die Sicherheit auf den Sozialen Netzwerken ist derzeit noch
das größte Manko. Den Banken hält das auch unliebsame Konkurrenz beim Vertrieb
von Finanzprodukten fern: Die Konsumenten haben in Facebook und Google nur
wenig Vertrauen, wenn es um Geld geht.......weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



