Onlineshopping- Die Frau im Netz
Der interaktive Handel setzt vermehrt auf User Generated
Content und Bewegtbild. Eine aktuelle Studie des IT-Beratungsunternehmens
Rascasse und des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels belegt, dass er
damit vor allem weibliche Zielgruppen gezielt ansprechen kann.
Was überzeugt die Frauen an Online-Shops? Dazu hat die GIM
Gesellschaft für innovative Marktforschung in Deutschland mehr als 1.000 Frauen
für die „Kaufrausch Studie 2014“ befragt. Demnach animieren vor allem Videos,
Bewegtbilder, User Generated Content und Social Media Frauen zum Kauf im
Internet. Diese Quellen nutzen sie, um sich zusätzlich zu den von den Händlern
gelieferten Fakten ausführlicher über Produkte zu informieren und dann eine
endgültige Kaufentscheidung zu treffen.
Das E-Commerce-Geschäft hat im vergangenen Jahr insbesondere
bei Frauen noch einmal kräftig zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie so
ihre Ausgaben um ganze 20 Prozent erhöht. Dabei sei die Frequenz der Käufe
angestiegen und auch die Warenkörbe seien gleichzeitig größer geworden, so
Christin Schmidt, Referentin für PR, Statistik und Wirtschaftspolitik beim
Bundesversand des Deutschen Versandhandels.
Bei weiblichen Kunden liegen die drei wichtigsten Faktoren
für den Kauf darin, das bevorzugte Bezahlverfahren wählen zu können, die
benutzerfreundliche Gestaltung der Website und die Möglichkeit, einer
kostenlosen Rückgabe. Sehr interessant ist das sogenannte Amazon-Phänomen: vor
dem Check-out verlassen 56% der Käuferinnen den Shop und schauen bei Amazon
vorbei, um das gewünschte Produkt eventuell zu einem besseren Preis zu
erhalten.



