Blitzer-Standorte der Polizei auf Twitter

Ab dem kommenden Jahr will Münsters Polizei den Autofahrern
twittern, wo gerade das Tempo kontrolliert wird. Das Fahnden und Informieren
soll ein Jahr nach dem Start einer eigenen Facebook-Seite in sozialen
Netzwerken ausgebaut werden.

Das Präsidium am Friesenring bewegt sich seit Anfang 2013
aktiv im Internet. Facebook wurde anfangs nur genutzt, um jungen Leuten den
Polizeiberuf schmackhaft zu machen. Dazu erklärte Polizei-Sprecher Roland
Vorholt:“ Auf unserer Seite haben FH-Studenten von ihren ersten Erfahrungen im
Polizeidienst berichtet und Ausbildungsinhalte wurden transportiert. Unser
Engagement in den sozialen Netzwerken verstehen wir aber grundsätzlich nur als
ergänzendes Angebot für Menschen, die sich über die Polizei Münster im Internet
informieren wollen.

Tipps zum
Einbruchschutz

Die Zielgruppe der 16 bis 24-jährigen wurde nur teilweise
erreicht und deshalb stellte man im Präsidium die Inhalte Mitte des Jahres
etwas um. Nun gibt es Tipps für die richtige Fahrzeug-Ausrüstung im Winter,
Präventions-Ratschläge gegen Taschendiebstahl sowie Infos über den Einbruchschutz.
Vorholt dazu:“ Internet-Nutzer über 40 Jahre schauen oft auf unsere Seite.“
Viel geklickt werden Ermittlungs-Hinweise wie zu dem Fund der Babyleiche im
Kanal. In diesem Fall gab es 12.000 Zugriffe und 1.000 von Nutzern geteilte
Polizei-Hinweise.

Das dichte Netz der Facebook-Kommune bewährt sich offenbar
auch bei Fahndungen. Von Netzwerk-Nutzern wurde ein gestohlenes Spezialfahrrad
eines behinderten Menschen aufgespürt und auch zur Kanalleiche im Auto gab es
nützliche Facebook-Hinweise. Vorholt meint:“ Es wäre fahrlässig, diese
Plattformen nicht auszuwerten.“.....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com

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News-Datum: 20.02.2014

News erstellt von:

takeWeb21 UG