Markeninformationen in Social Media am wichtigsten
Anders als im Fall von klassischen Werbekanälen folgen
Markenbildung und Markenbindung im Social Web anderen Gesetzmäßigkeiten. Hier
spielen Kriterien wie Markensympathie oder Markenidentifikation oft nur eine
untergeordnete Rolle. Stattdessen favorisieren Verbraucher Marken auf
Plattformen wie Facebook in erster Linie, um Informationen über Marke oder
Produkt zu erhalten. Das sind die Ergebnisse der Studie „Markenführung 2.0- Ein
Social Media User Kompass“, welche von der Ludwig-Maximilians-Universität
München in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Agentur Webguerillas erstellt
wurde.
Diese Studie zeigt, dass 85,6% der Konsumenten einen Fan-
bzw. Follower-Status trotz fehlender Markensympathie für möglich halten. Die
konkrete Informationsbeschaffungzu den jeweiligen Produkten und Dienstleistungen in der
Praxis ist deshalb für 81,6% der Hauptgrund für den Fan- bzw. Follower-Status.
Dagegen kommt die Markensympathie mit einem deutlichen Abstand (65,4%) erst an
zweiter Stelle. Eine Identifikation mit der Marke gibt nur jeder Dritte als
Grund für das Drücken des Like- bzw. Follower-Buttons an. Dies tun aus
persönlicher Verbundenheit nur 22,1%. Darüber rangieren Kriterien wie Zugang zu
Angeboten/Vorteilen mit 36% und Unterhaltung/Spaß mit 36,8%.
David Eicher, Geschäftsführer der Webguerillas sagt dazu:“
Diese Insights zeigen, dass User häufig einen sehr rationalen, rein
nutzenorientierten Zugang zu Marken im Social Web haben. Das erfordert eine
völlig andere Form der Markenführung und damit auch der Kommunikation als in
den traditionellen Medien.“
Fans oder Follower mindestens einer Marke sind über 70% der
Befragten......weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com



