Nicht nur im Social-Media-Marketing ist Erfolgsmessung ein Problem

Die meisten amerikanischen CMOs können die positiven Effekte

von Social Media zwar nicht quantitativ belegen, wollen aber dennoch mehr Geld

dafür bereitstellen. Dies geht aus einer Umfrage der Duke Fuqua Business School

hervor.

Von 410 befragten CMOs gaben nur 15% an, quantitative

Effekte auf Social-Media-Marketing-Ausgaben zu verzeichnen. Weitere 36%

antworteten, dass sie ein gutes Gefühl hinsichtlich der qualitativen

Auswirkungen hätten, aber dies nicht quantitativ belegen können. Fast die

Hälfte der befragten Top-Entscheider war mit 49% nicht in der Lage zu zeigen,

dass Social-Media-Aktivitäten im Rahmen ihrer Marketing-Strategie für die

Geschäftsentwicklung einen Unterschied machen. Die CMOs wollen dennoch den

Anteil ihrer Ausgaben für Social Media in den kommenden fünf Jahren von 6,6%

auf 15,8% steigern.

Das Problem betrifft jedoch nicht nur diesen Kanal: Es

bleibt insgesamt für CMOs schwierig, den Effekt ihrer Marketingausgaben zu

beziffern. Nur einem Drittel der befragten Marketer gelingt es laut Umfrage,

die Auswirkungen ihrer Ausgaben und Maßnahmen in Zahlen zu fassen. Christine

Moormann, Professorin an der Duke Fuqua Business School und Leiterin der

Umfrage erklärt dazu:“ Es verwundert nicht, dass 66% der CMOS von ihren CEOs

und Vorständen mehr Druck bekommen, um den Mehrwert ihrer Aktivitäten unter

Beweis zu stellen. Von ihnen berichten zwei Drittel, dass die Anforderungen an

sie steigen“.

Die befragten CMOs planen dementsprechend, das Budget für

Marketinganalysen im Rahmen von Big Data von 5,5% auf 8,7% innerhalb der

kommenden drei Jahre zu erhöhen. Eine Herausforderung dabei stellt die

Auswertung und Nutzung großer Datenmengen dar. Der Anteil der gemeldeten

Marketinganalyse-Projekte von 35% ist laut Umfrage im Vorjahr auf derzeit 29%

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News-Datum: 13.01.2014

News erstellt von:

takeWeb21 UG