Verbände setzen mit Erfolg auf Social Media als Einweg-Kommunikation

Das Ergebnis einer aktuell veröffentlichten Studie, die
untersuchte, ob soziale Medien tatsächlich zu einer höheren Partizipation
führen, lässt sich so zusammenfassen. Die Studie beschreibt gleichzeitig, wie
Verbände Social Media einsetzen.

Die Insider wissen, dass 90-9-1 ähnlich auch in den sozialen
Medien gilt. Diese 90-9-1-Regel besagt, dass Nutzer zu etwa 90% ausschließlich
passiv lesen, 9% gelegentlich kommentieren und nur 1% am Geschehen
partizipieren und aktiv Inhalte bereitstellen. Sie ist für die klassischen
Medien aufgestellt worden und gilt in ähnlicher Weise auch für die neuen-
„sozialen“- Medien: Würde man „die Diskussionskultur deutscher Verbände nur an
den Facebook-Profilen messen, so wären sie autoritäre Organisationen“, fassen
die Autoren dieser Untersuchung zusammen. Eine inhaltliche Analyse von 35
Facebook-Profilen ergab beispielsweise, „dass Information das dominierende
Nutzungsangebot ist, Interaktions- bzw. Diskussionsangebote finden sich aber
kaum“.

Prof. Dr. Olaf Hoffjann und Jeannette Gusko schreiben in der
Untersuchung:“ Von einer verbreiteten Partizipationskultur sind Verbände damit
weit entfernt. Zumeist haben die wenigen Partizipationsangebote allenfalls
einen symbolischen Charakter“. Wenn es den Verbänden aber um die Kommunikation
und nicht um die Partizipation nach außen geht, sieht das Bild anders aus.

Der Einsatz von sozialen Medien durch Verbände wird als
„Fortführung der Pressearbeit mit anderen Mitteln“ verstanden. So wie die
sozialen Medien immer noch ziemlich neu sind, stehen eben auch Verbände an der
Schwelle und „testen“ die Einsatzmöglichkeiten aus.....weiterlesen unter takeweb21.wordpress.com

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News-Datum: 02.01.2014

News erstellt von:

takeWeb21 UG