In die Wirtschaft mit Social Media

Beim digitalen Shopping stehen die Verbraucher vor der Qual

der Wahl. Eine Entscheidung fällt aufgrund der Menge und Vielfalt der Produkte,

die das Internet bietet, schwer. Hier können die sozialen Netzwerke einen

Ausweg bieten: Viele stützen sich beim Kauf auf die Beratung von Freunden und

Bekannten via Twitter oder Facebook oder auf bereits vorhandene

Kundenbewertungen. Damit wird aus der Social Media Social Commerce.

Nun veröffentlichte BI Intelligence einen Bericht über das

Potenzial des Social Commerce, dem der Handel immer mehr Bedeutung schenken

sollte. Aus wirtschaftlicher Sicht werden mediabasierte Strategien immer

wichtiger, denn die digitalisierte Welt ermöglicht es Kunden, überall und

jederzeit durch mobile Endgeräte online zu gehen: Sie können dort

Sekundärinformationen über die Produkte beziehen, Preisvergleiche einholen oder

sich auch mit Freunden beraten. Damit belegt die Studie, dass User mit mobilen

Accounts rund 40 Prozent ihrer Zeit auf Plattformen der Social Media verbringen

und dies mit steigender Tendenz.

Eine immer größere Rolle spielt außerdem das visual Web.

Webseiten wie Pinterest, Tumbir oder Instagram bieten Nutzern die Möglichkeit,

Tipps zu geben, Ideen auszutauschen oder Wunsch-Listen zu generieren. Im

Mittelpunkt stehen für viele kaufwillige Nutzer dabei auch User-generierte

Kataloge. Mittlerweile sind sie eine Quelle der Inspiration und können somit

dem Handel kräftigen Vorschub leisten.

Die Social Media in Kombination mit Smartphones oder Tablets

spielen besonders für die junge Generation eine entscheidende Rolle in der

Kaufberatung. Dabei haben sich die Endgeräte zum wichtigsten Einkaufswerkzeug

entwickelt. Der digitale Handel muss und wird dies in Zukunft noch stärker

nutzen und auch die mediabasierten Strategien weiter ausbauen.

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News-Datum: 19.08.2013

News erstellt von:

takeWeb21 UG