Kunden und Interessenten im Zentrum des Dialogs
Social Media ist in aller Munde, ebenso der Dialog mit dem
Kunden. Und dies zurecht, denn Menschen konnten sich nie zuvor so schnell und
einfach informieren, austauschen und vernetzen.
Nur ist die Frage aus Unternehmenssicht, wie kann es daran
erfolgreich partizipieren? Wie kann es individueller und damit auch qualitativ
hochwertiger mit vielen Kunden zugleich in Kontakt bleiben? Ist diese
hochwertigere Kommunikation lediglich ein grundlegendes Erfordernis im
Wettbewerb oder zahlt sie sich finanziell aus? Wie kann es organisiert werden,
dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen? Um für sich diese zentralen Fragen
beantworten zu können, muss ein Unternehmen zunächst die wesentlichen Trends in
der mittelfristigen Perspektive erfassen und für sich bewerten- sowohl aus der
Kunden- als auch der Unternehmenssicht. Für die Unternehmen lassen sich aus den
Trends jeweils grundlegende Handlungsempfehlungen ableiten. Für die eigenen
unternehmensspezifischen Anpassungen und die eigene Implementierung stellen
diese eine wertvolle Ausgangsbasis dar.
Jeder potenzielle Kunde hatte schon immer sein ureigenes
Profil- Produktpräferenzen, Präferenzen für Medien- und Absatzkanäle sowie
Preisbereitschaften. Doch die kundenseitigen Ansprüche waren diesbezüglich
weder hoch entwickelt, noch konnte ihnen wirtschaftlich und technologisch
entsprochen werden. Derzeit ändert sich beides in rasantem Tempo: Bei den
Kunden ändert sich zum einen das Mediennutzungs- und Kaufverhalten. Dies geht
zeitgleich einher mit neuen Ansprüchen an die quantitative und qualitative
werbliche Ansprache bzw. den Dialog Marken und Unternehmen. Heute ermöglichen
zum anderen technologische „Customer Centricity“- Infrastrukturen und neue
Medien einen besseren und auch kostengünstigeren individuellen Kundendialog. In
naher Zukunft hat dies bereits weitreichende Konsequenzen für alle Unternehmen.



