Ist Social Commerce bedeutungslos?

Für den Onlinehandel hat Social Media kaum Folgen. Dies

zeigt die aktuelle E-Commerce Quarterly Studie von Monetate sehr deutlich. Aber

dem komplexen Thema werden nackte Zahlen alleine nicht gerecht.

Diese Studie lässt Social Commerce als nichts weiter als ein

übertrieben dargestelltes Phänomen aussehen. Die Wichtigkeit der sozialen

Netzwerke für den elektronischen Handel ist mit nur 1,5% des gesamten Traffic

und einer Konversionsrate von nur 0,71% unbedeutend.

Statistiken nur die

halbe Wahrheit

Der Präsident der Unternehmensberatung Convince &

Convert, Jay Baer kommentiert die Zahlen und gibt dabei einiges zu bedenken.

Der Einfluss des Social Commerce sei der klassischsten Form der Werbung, der

Mundpropaganda, sehr ähnlich. Die Konversionsrate könne aber wie bei dieser

nicht genau erfasst werden. Denn wer seine Freunde um Tipps oder Ratschläge

bittet, erhalte als Antwort in der Regel einen Firmennamen. Ob man nun die URL

direkt eingibt oder eine Suchmaschine bemüht, auf soziale Medien lasse sich

beides nicht zurückführen.

Es müsse auch beachtet werden, dass die Nutzer die sozialen

Netzwerke als ein Erlebnis betrachten, welches sie ungern unterbrechen möchten.

Links werden daher nur zur Kenntnis genommen, man folge ihnen jedoch nicht auf

die Webpage. Man suche stattdessen die Seite erst nach dem Ende der Session

ohne die gesehene Verknüpfung zu verwenden.

Mobile Commerce im

Aufwind

Außerdem bestätigt die Studie, dass der Anteil der mobilen

Endgeräte am E-Commerce immer weiter wächst. Smartphones und Tablet-PCs konnten

im Vergleich zum Vorjahresquartal ihren Traffic-Anteil jeweils verdoppeln. Sie

liegen nun zusammen bei jeweils 20%. Bei Smartphones liegt der

durchschnittliche Wert der bestellten Waren sogar über dem von PC und Mac.

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News-Datum: 29.07.2013

News erstellt von:

takeWeb21 UG